„Nie wieder“

Lied „Nie wieder“

In Sandbostels weiter Stille drang kein Lichtstrahl durch die Nacht.
Heut‘ gedenken wir wie damals, Finsternis hielt eisig wach.

Trübe Augen, die verblassen. Hoffnung, die nur leise fleht.
Mauern, die die Freiheit hassen, Wind, der kalt noch heute durch die Ritzen weht.  

Nie wieder soll das Dunkel siegen. Nie wieder soll der Hass uns trüben.
Lasst uns mahnen, lasst uns klagen, was Menschen heute noch ertragen.

Menschen, dies sich hier vereinen, in Erinn‘rung an das Weinen.
Mahnen, dass in uns’rer Mitte Frieden bleibt, der Hoffnung trägt in jedem Schritt.

Nie wieder soll das Dunkel siegen. Nie wieder soll der Hass uns trüben.
Lasst uns mahnen, lasst uns klagen, was Menschen heute noch ertragen.

Erinnert euch an Leid und Beben, lasst uns für das Gute leben,
Frieden feiern und bewahren, Liebe in den Herzen tragen
Denkt zurück an Leid und Beben, lasst uns für das Gute leben.
Frieden feiern und bewahren, Hoffnung laut ins Leben tragen.

Nie wieder soll das Dunkel siegen. Nie wieder soll der Hass uns trüben.
Lasst uns mahnen, lasst uns klagen, was Menschen heute noch ertragen.

 
Text und Musik: Hauke Nebel
aus "Komm, wir sing’n für den Frieden, 8 Friedensorte – 8 Friedenslieder"www.friedensorte.de